D i e    G e s c h i c h t e    d e r    G e d e n k s t ä t t e    



Ein Konzert in der Teucherner Kirche wurde von DeutschlandRadio Berlin mitgeschnitten und wenige Tage später ausgestrahlt. (s.u.)
Im März 2000 gab der Förderkreis das Buch "Reinhard-Keiser-Leben und Werk" von Dr. Klaus-Peter Koch heraus. Diese umfangreiche Biografie mit vollständigem Werkverzeichnis,einer Übersicht über die Quellen von Reinhard Keisers überlieferten Werk, einer Auswahl an jüngeren Noten-
ausgaben, sowie einem umfangreichen
Das Literaturverzeichnis, wurde seitdem schon vielfach in ganz Deutschland und im Ausland bestellt.


- 02.09.2000

    
R. Keiser - Serenata, sowie 2 Suiten von J. C. Schieferdecker
- erstmalige Wiederaufführungen,
Ausführende: Capella Orlandi Bremen,Leitung: Thomas Ihlenfeldt, Gesangssolisten (ca. 80 Zuhörer)
Mitschnitt durch DeutschlandRadio Berlin, Übertragung am 7. September mit einem hervorragenden Pausenbeitrag über Keiser, Schieferdecker und Teuchern von Frau Dr. Karin Zauft




u seiner Zeit erlangte Keiser als Hauptkomponist der renommierten Hamburger Gänsemarktoper Weltruhm, als er bis zu vier Opern pro Jahr schuf. Zeitgenossen rühmten seinen schier unerschöpflichen melodischen Einfallsreichtum in den Arien und seine Dramatik in den Rezitativen. Seine Orchestertechnik galt als beispiellos.
eisterhaft verband er deutsche, italienische
und französische Stilelemente in seinen Werken. Die verschiedensten Affekte, von Tragik bis zu Komik, gestaltete er einfühlsam. Hervorzuheben ist die ungeheure Vielfalt an instrumentalen Klangfarben in Keisers Arienbegleitungen. Neben den etwa 65 Opern schuf er eine Vielzahl an Kirchenkompositionen, wie Passionen, Oratorien, eine Missa brevis, als Begründer der deutschen Solokantate.